Kreatives Schreiben in der BPS

 

Metacom-Symbol "meer"

 

Einige Schüler von aus der BPS haben zum ersten Mal das kreative Schreiben geübt. Unsere Aufgabe war es, eine eigene Geschichte zu schreiben. Das Besondere daran war: Wir bekamen als Hilfe nur einige Gegenstände und eine Musik zur Auswahl, die wir in unsere Geschichte einbauen konnten. Das war gar nicht so einfach, aber es hat Spaß gemacht, unserer Phantasie freien Lauf zu lassen. Hier könnt ihr unsere Ergebnisse lesen.  Vielleicht könnt ihr ja die Gegenstände erraten. Viel Spaß!

 

A., 16 Jahre, BPS1

Ich fahre mit meinen Freunden nach Mallorca. Da kommt plötzlich ein Drache angeflogen und nimmt uns mit zu einem Strand. Wir hören etwas. Es ist ein Geräusch in einer Dose. Darin entdecken wir einen Fisch. Der Fisch kann sprechen und sagt: „Hilfe ich bin in dieser Zauberdose gefangen! Nicht draus trinken! Ein Zauberer hat mich her rein gezaubert! Helft mir! Bitte holt mich hier raus!“ Wir holen den Fisch aus der Dose und setzen ihn wieder ins Meer. Zum Dank erfüllt er uns einen Wunsch, denn er ist ein Zauberfisch. Er zaubert uns wieder nach Hause.

Und da endet die Geschichte.

 

F., 17 Jahre, BPS 1

Ich gehe am Strand spazieren. Da sind viele bunte Muscheln. Ich fange an, sie einzusammeln.

Auf einmal wird es total dunkel. Ich kann nix mehr sehen! Neben mir höre ich unheimliche Geräusche! Es hört sich an wie brüllen und schnaufen und kriechen und schleichen und schlurfen und kratzen! Diese Geräusche sind alle total unheimlich! Was soll ich denn jetzt tun? Auf einmal spüre ich etwas auf meiner Schulter: Es ist ein Frosch! Er flüstert mir etwas ins Ohr. Er erklärt mir, was diese Geräusche erzeugt hat.

Aber das bleibt mein Geheimnis und so geht diese Geschichte zu Ende.

 

G., 19 Jahre, BPS 2

Ich liege am Strand. Die sonne scheint. Ich sehe das Meer. Ich habe eben ein Eis gegessen. Lecker, ich fühle mich wohl. Dann gehe ich am Strand spazieren und schwimme auch im Meer mit anderen Menschen. Ich schwimme wieder an Land. Plötzlich sehe ich ein Herz auf dem Boden liegen. Es kommt ein Junge zu mir. Und dann reden wir über das Herz. Das Herz ist hart und braun-schwarz. Und es ist ein Kleeblatt darin eingeritzt. Auf einmal sehen wir einen Hai im Meer! Der bedroht die Leute! Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir sehen auf das Herz. Ich nehme es in die Hand und spüre: Es hat mir super Kräfte gegeben! Ich habe überhaupt keine Angst! Ich renne mit dem Herz in meiner Hand zum Hai und berühre ihn mit der Fingerspitze. Plötzlich wird er ganz mini klein und schämt sich. Schnell schwimmt er davon. „Wir haben gewonnen!“ rufe ich zu dem Jungen herüber. Wir gehen glücklich zur nächsten Strandbude und stoßen auf unseren Sieg an.

Ende.

 

M. ,17 Jahre, BPS 1

Ich bin am Strand. Da mache ich ein Selfie von mir. Später geh ich Döner essen. Am nächsten Morgen bin ich wieder am Strand. Ich gucke aufs Meer. Da sehe ich plötzlich zwei Haie! Sie erschrecken die Menschen, die rennen schreiend vom Strand weg. Ein Mann mit einem Schwert kommt angelaufen und versucht, die Haie damit zu bekämpfen. Doch es bringt nix, die Haie verschlucken einfach das Schwert. Ich sehe plötzlich einen Fächer im Sand liegen. Der Mann sieht ihn auch. Er ruft: „Nimm den Zauberfächer und hilf mir!“ Zusammen besiegen wir die Haie. Danach belohne ich mich und gehe Eis essen und trinke einen Cocktail. Die Menschen kommen wieder zurück an den Strand. Ich höre noch ein bisschen Musik und später gehen wir alle nach Hause.

Ende.

 

M., 16 Jahre, BPS 1

Ich bin am Strand und höre Musik über meine Kopfhörer. Dann springe ich ins Meer und tauche zum Meeresboden und sehe die Fische. Die Fische sind klein. Die sind blau und sind zum Greifen nah. Ich habe genug gesehen. Ich will wieder nach oben. Oben setze ich mich wieder an den Strand und höre weiter Musik.

Ende.

 

Z., 19 Jahre, BPS 2

Ich gehe am Meer spazieren. Das ist eine herrliche Aussicht hier, das Wasser ist so schön blau! Es gibt auch eine Bar. Ich bestelle mir dort einen Cocktail. Plötzlich entdecke ich neben dem Glas einen Frosch. Er ist ganz grün und hat eine kleine Krone auf dem Kopf. Er kann sprechen. Der Frosch erzählt mir eine spannende Geschichte von einem teuren Kristall, der von einem Dieb gestohlen wurde. Dann hüpft er plötzlich einfach davon. Ich trinke meinen Cocktail zu Ende und gehe nach Hause.

Ende

 

N., 17 Jahre, BPS 1

Ich liege am Strand mit einem Kokosnussgetränk in der Hand auf einer Sonnenliege. Die Sonne scheint und der Himmel ist wolkenlos. Ich genieße das schöne Wetter und fühle mich richtig gut. Jetzt habe ich Hunger auf ein Eis und einen Hamburger. Ich esse beides auf. Danach gucke ich aufs Meer. Es ist sehr schön blau. Ich ziehe meine Schwimmhose an und springe ins Meer. Ich beginne zu tauchen und sehe viele Fische. Da funkelt etwas auf dem Meeresboden. Es ist eine merkwürdige Dose. Ich schwimme zu ihr hin. Plötzlich sehe ich auch einige andere Taucher. Sie schwimmen schnell auf mich zu und sind sehr wütend. Die wollen auch die Dose haben! Ich erreiche als Erster die Dose und nehme sie in die Hand. Da erscheint ein Dosengeist. Er fragt mich: „Was ist los? Kann ich dir helfen?“ Ich nicke und zeige auf die anderen Taucher, die schon ganz nah sind. Der Dosengeist spricht einen Zauber aus und lässt sie einfach verschwinden. Erleichtert tauche ich wieder auf.

Ende

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